CandyBGraveller 2018

Die Vorbereitungen wurden mit viel Euphorie getroffen, sind es doch nicht nur die besonderen Anforderungen einer mehrtägigen Fahrt im Selbstversorgermodus, sondern gibt es auch ein Wiedersehen eines langjährigen Mitstreiters der Begeisterung von pedalbetriebenen Zweirädern.

Mit Oliver Kreipe habe ich schon vor 30 Jahren Wettbewerbe und besondere Ausfahrten in der MTB Disziplin bestritten und wir haben so manche Erlebnisse geteilt – leider nicht immer nur positive….

Nun wollten wir uns also auf ein neues Abenteur einlassen. Über den Start bei der Grenzsteintrophy hatten wir uns schon länger ausgetauscht, es aber nie möglich gemacht, da wir nie das gemeinsame Zeitfenster über einen Zeitraum von ca. 1 Woche im Sommer gefunden haben.

Vom selben Initiator, Gunnar Fehlau ausgelobt, fiel daher die Überlegung an einer vermeintlich lösbareren Aufgabe, dem CandyBGraveller teilzunehmen und für 630 km von Frankfurt nach Berlin zu fahren – auf sich alleine gestellt ohne fremde Unterstützung.

Wir sollten noch feststellen, dass wir uns in dieser Einschätzung gewaltig getäuscht haben.

Aber dazu noch später.

Zunächst sei kurz erklärt, worum es in diesem Vorhaben im Wesen und speziell bei dieser Veranstaltung geht.

Eine solche Ausfahrt verläuft über mehrere Tage auf einem vorgegebenen Weg (track). Es gibt keine vorgewählten (Tages)-Abschnitte, die zu bewältigen sind. Jeder fährt für sich, Tempo und Pausen sowie die Selbstversorgung sind individuell zu bestimmen. Einzig wurde in diesem Jahr eine nächtliche Zwangspause von 5 Stunden zur Sicherheit der Teilnehmenden eingeführt – was uns als sehr sinnvoll und nachvollziehbar schien, jedoch in der Praxis zu einigen Besonderheiten und Skurilitäten führte, die aber gerade das Aussergewöhnliche an diesem Abenteuer sein sollten.

Die Streckennavigation ist also ein Punkt, der gemeistert werden musste. Dazu hatte ich auf die Hilfe von Ingo Urban, von WAHOO Europa, zurückgegriffen. Er hat bereits schon bei anderen Veranstaltungen die ich im Zusammenhang mit der letztjährigen Tour de France oder Ausfahrten von Schicke Mütze für einen ersten Eindruck der Rad-Navigation per WAHOO Elemnt oder Bolt gesorgt und mir auch dieses mal ein Gerät zu Testzwecken für eine ganze Woche zur Verfügung gestellt. Dafür noch einmal und für den sehr unkomplizierten Ausleih- und Rück-Abholungs-Service einen ganz großen und speziellen Dank an dieser Stelle.

Für mich zählte insbesondere die lange Leistungsdauer der Navigation, wollte ich doch nicht mit lästigem Nachladen über den Tag (bis in die Nacht hinein mit über 14 Stunden Aktivität) auskommen. Und das hat der Elemnt mit Bravur gemeistert und mich voll und ganz überzeugt, dass ich auch meine nächsten bikepacking Events und Ausfahrten in Belgien und den Niederlanden mit diesem Gerät in Zukunft bestreiten werde. Es gibt mir nicht nur die Möglichkeit Strecken einfach und umfassend zu navigieren, sondern auch Alternativen und neue Strecken auszuprobieren ohne dass die Informationen verloren zu gehen. Die Leistungsfunktionen habe ich dabei nicht ausgereizt und bin bisher auch nicht soweit, mich wieder einer Leistungsüberprüfung bei meinen Ausfahrten zu stellen. Der Weg ist hier das Ziel.

Die Ausrüstung ist entsprechend auszuwählen, da Wetter und Möglichkeiten im Verlauf der Reise noch Veränderungen zu vollziehen, praktisch ausgeschlossen sind. Alles was du mit dabei hast, kannst du einsetzen, was du nicht dabei hast kannst du dir auf der Fahrt besorgen, aber kostet Zeit und Geld…

Streckenkenntnisse hatten wir bei nur aus den Foren und Berichten des letzten Jahres. Einfach hörte sich das erst einmal nicht an. Aber dieses Jahr sollten noch besondere Wetterbedingungen dazu kommen, die das ganze für uns sehr viel anders gestalten sollte, als wir uns überhaupt vorstellen wollten.

Am Donnerstag um 10 Uhr startet die Reise vom Luftbrückendenkmal am Frankfurter Flughafen in Richtung Darmstadt weiter nach Fulda, Eisleben, Dessau und immer wieter nach Berlin. Von allen Ecken kommen die 70 Mitstreiter zum Treffpunkt am Terminal 4 in Frankfurt um sich einzuschreiben, den Care-Paketbeutel von Ortlieb zu füllen, den Tracker – der die Positionen und Pausen der Beteiligten überwacht – in Empfang zu nehmen und mit einem großen Hallo sich mit Gunnar und den Anderen zu aklimatisieren. Es werden erste Bikes und Ausstattungsdetails gesichtet und die Begeisterung für das anstehende Abenteuer ergreift die Beteiligten.

Nach dem Foto-stell-dich-ein an den Rosinenbombern wird die Meute dann immer nervöser und dann fällt der „Startschuß“. Gemeinsam geht es in dem 70er Feld nach einem kurzen Abstecher auf der Strasse über kleine Feld- und Waldwege in Richtung Darmstadt. Hier werden noch Kameras gezückt, die obligatorischen Pausen eingelegt und das Feld zieht sich schon in ersten Gruppen auseinander.

Schicke Mütze Gravel Ride – Schotter, Kies & MOO(T)S

Die Schicke Mütze hat mal wieder zu einer Ausfahrt der besonderen Art gerufen.

Diesmal keine „Klassikerausfahrt“ oder eine der „Mittwoch um 6“ Runden oder sogar eine der Ausfahrten weit über die 150 km…. Nein, etwas ganz besonderes erwartete die Teilnehmer bei der Schotter, Kies & Moos Ausfahrt.

Bekannt für Fahrten abseits der (von Autoverkehr) belebten Straßen, hat sich die Schicke Mützen Brigade diesmal das Thema der Gravel also „off road“ – Begeisterten angenommen.

Bestens organisiert war die Ticketbestellung über die Platform eventbrite erfolgt, die wir auch schon für unsere „Rad am Ring“ events in den letzten Jahren genutzt haben.

2 Tage vor Start wurde die Strecke mittels gpx-file an die Teilnehmer..innen verteilt – denn Kerstin und Carsten hatten noch bis zum Schluß an der Strecke gefeilt. Und das hat sich sehr gelohnt. Die Strecke war ein Genuß abseits der Straße mit tollen Abschnitten die sogar bis ins Unterholz führten und mit dunkler Brille zu manchen Irritationen führten – wie unser Autor leidvoll erfahren musste. Der Anteil an off road Passagen war sehr hoch und ausgefeilt.

Doch zunächst zum Start. Einschreiben um 8 Uhr, schnell noch einen starken Espresso von Konrad persönlich zubereitet und jetzt noch ein 4er Team finden – wie immer kein Thema, bei den durch die Morgensonne und mit Spannung auf die Strecke motivierten Teilnehmer..innen.

Im 3 Minuten Takt wurden die Teams auf die Strecke geschickt, die sich schon bald an den ersten Ampeln wieder zusammenfanden. So ging es dann doch im schnellen Tempo vorbei am 25hours – das Tour – Hotel mit seiner Lobby im Radambiente (übrigens von Schicke Mütze mit Material bis hin zu Fahrrädern ausgestattet, die zu Touren in der Stadt einladen) und einer tollen Skybar immer einen Besuch wert ist.

Die Stadt wurde Richtung Osten verlassen . Auf der 120 km Runde mussten schon die ersten Anstiege im Grafenberger Wald bewältigt werden. Auch zu früher Stunde war hier Rücksicht auf Jogger..innen und Hundebesitzer..innen zu nehmen und über den Segelflugplatz war die Stadtgrenze schnell verlassen.

Knittkuhl lag noch im Tiefschlaf, als die ersten Teams vorbeizogen um durch das Schwarzbachtal weiter in die hügelige Umgebung zu entschwinden.

Die Route führte uns immer wieder an bekannte Abschnitte, der hügeligen Ausfahrten, die Schicke Mütze bisher initiierte um dann doch an der nächsten Ecke in unbekanntes Terrain abzubiegen. So ging es „rauf und runter“ (auch ein Titel einer der schönen Ausfahrten von Schicke Mütze in das Düsseldoefer Hinterland im Osten) um endlich im Ruhrtal ausgespukt zu werden. Nicht ohne eine weitere Steigung zurück in die Rheinebene zu gelangen. Auch Nahe Duisburg wurden die Schotterpassagen nicht weniger, dafür die Begegnungen mit Ross + Reiter..innen mehr, aber immer im koexistenten miteinander.

Marche – Italia – 2017

As a new member of the Rapha Cycling Club, we are connected with destinations all over the world. Not looking too far, we were going to Italia this summer, to discover a place well known for Italian roadies, but less for foreign european riders.

In the southeast of the Emilia-Romanga home of stars like Marco Pantani, there is a region with hills nearly falling into the ocean, with a small area where train, autostrada and the Adriatica is passing along the seaside. Rivervalleys from the nearby Monti Sibillini cut through these hills and a rolling of ups and downs is going southwards.

Small, less traveled and winding roads with rough tarmac, mostly used for the agricultural needs, leaving the cyclist on a ride nearly on his own. That is where our cycling adventure of altitude is taking place.

Rei, our guide for this ride in an unknown territory, is out on the bike nearly everyday with around 20.000 K of bikeriding each year. He knows every small road in this region and every stop for a coffee in the bars along the roads and on todays route. But it is not Italy, when in these days in August, things are different then usually. So our first stop has closed per ferie.

 

The regoin we are heading now uphill, is where last year and early this year the big earthquake took place in Italy. So we can directly see destroyed and damaged houses all over the countryside. There are whole areas of urbanity closed and left alone from the inhabitants.

 

As we can see, this is changing the whole behaviour of the people working for tourism or even as woodworkers e.g. The people brought in safer areas and never come back. Some of the left behind will leave all their belongings, because it is to risky to go back in the destroyed house.

adventure ride – Lux to Dus – Part II

Next day we are starting after a good breakfast well fueled up for day two of our adventure ride from Lux to Dus

Sun comes out and warms the mind

sun wakes up nature too

Monschau is the first stop and as it is busy because of sunday, we are straight forward along the river Rur

not far ahead it is quit again and nature is back on our side

the Rur valley is surounded by woods but the valley lies green

with cows alongside the gravelroad

the Rur at the start of the sea missing water

but after some K´s the lake was there and never left us the whole day

with all the wateractivities

getting quiet very close

 – sometimes to close

well done – sometimes near the small villages a bit to busy

..and now it is the time of the year to do it again – edit 2017 end of Oct

adventure ride – Lux to Dus – Part I

It was October 2016 when I was travelling to Luxembourg with my family. The way back I wanted to take the bike. For this I had planed two days on roads less travelled using some old railways and smaller roads along the Rur river with his lakes.

We did some parts of it in the Rapha Prestige Limburg 2015, where we took part with a team of 3 riders. So the roads especially on the second day at the Rur, were well known.

we are ready

All starts near the center of Luxembourg’s Kirchberg Plateau with signs showing the way of the old train path well paved.

well signed
paved railway

 

 

 

 

 

 

 

So no need to get worried about orientation, we took off heading east to our first junction heading north towards Belgium.

perfect pack #leaveitontheroad
steel on steel

To ride across the border of Belgium, Germany and Luxembourg means to me that I am actually in the middle of Europe. No frontiers any longer and you can easily ride from country to country only the language and the streetlights are changing.

Heading into the night was no problem at all because the bikelane is free of any cars and eventually animals. With a good frontlight from Lupine mounted on the frame – you only need it on the helmet when you are in the woods, dark and full of roots.

The tunnels are more or less lighted and often the scenery changes from the entry to the other side of it.

As we ride from one trainpath to the other, we are not going straight over the mountainroads but more along the rivers in the valleys.

Cities are crossed along the rivers.

 

Rivers are crossed on smaller bridges made of steel or wood…..

…. or even under bridges

speedy sections on wet surface do not make us afraid because no traffic cuts your line and there are no real corners where you can slip or slide.

trainpath crossing heading towards St. Vith

here you can see the trainlanes coming from different directions

and again the Belgium border

heading into the night on the Vennbahn reminds me on the night rides on the 24hour Rad am Ring event – same free roads

Rad am Ring 2017 – get ready

This year’s RAD am RING is all new for us.

this direction

After starting with a group of eight competitors for the road, we went the next years for teams with 4 riders. We continued with 2 road teams and a mtb team for several years, last year only one one and this year it goes down to 4 riders on the road and only 2 riders in the mtb challenge to hit the 24 hours!

So for all of us it would be an experiment, even with a new rider in the road group, missing our tria rider Marco this year in the road team and our female rider Bettina in the mtb team!

So what can we expect for this year’s edit?

For sure new frames and parts will be on the course! a new post on the plateau – not far from the expo-area and best placed for the infrastructure (power, shower e.g.), but less space – hope enough!

We will enjoy it nevertheless and keep you updated.

 

Cyclassics 2016 – Hamburg meine Perle

Eigentlich ist es ja seit Jahren das Mega-Event und so ziemlich jeder ist hier schon am Start gewesen oder hat etwas davon zu berichten.

Dieses Jahr war für uns die Premiere!

Für uns war natürlich klar, dass wir Elbchausee und den berüchtigten Waseberg unter die Räder nehmen wollten. Da blieben nur 60 oder 160 km (das komplette Programm) Runde zur Auswahl. 160 km erschien uns dann doch zu lang und die Fahrt in den Hamburger Süden finden wir jetzt nicht so reizvoll, auch wenn dadurch die Köhbrandbrücke nicht mehr auf der Strecke lag.

Leicht rollende 60 km schien uns da eher reizvoll und so konnten wir uns auf 6 Uhr Frühstück mit S-Bahnfahrt zum Hbf einstellen, da die „Jedermann“-Veranstaltungen dem Profi-Rennen im Anschluss auf der fast identischen Strecke Platz machen musste.

Sonntag um 8 Uhr am Start zu stehen, bei frischen 14 Grad ist jetzt nicht so die Verlockung schlechthin, aber Sonne und Stimmung im Feld haben doch besonders motiviert.

Alster am morgen…

Fast identisch war dann auch der einzige Wermutstropfen auf unserer Cyclassics Prämiere, denn der Waseberg sollte im Streckenverlauf fehlen, da Anfahrt und weiterer Streckenverlauf auf den engen Straßen früher zu gefährlichen Situationen bei den teils ungeübten Teilnehmern führte – ich würde da eher eine A- und B-line bevorzugen, wie es die z.B. auf MTB-Rennkursen gibt.

Nach Wendepunkt in Wedel ging es wieder an dem Elblauf folgend in Richtung Hamburger Stadtgrenze. Bisher eher mitgeschwommen, hatten wir uns die Bergwertung ausgesucht, um mal richtig uns zu testen und mit forscher Gangart, großes Blatt, Schwung aus dem Flachstück und „Geh rechts vorbei“-Rufen, flogen wir der Bergwertung entgegen. Leider war nach dem kurzen Teilstück die Strecke doch zu sehr blockiert um hier noch entscheidend voranzukommen und so hatten wir schon unseren nächsten Programmpunkt im Fokus:

Keine Cyclassics Runde ohne den Waseberg

Also schlugen wir uns kurz nach der offiziellen Bergwertung elbseitig in die Büsche um die gerade zurückgelegten Höhenmeter wieder auf einem unbefestigte Waldweg zu vernichten, nicht ohne ortskundige Hundebesitzer nach dem günstigsten Weg – ohne Stufen – den Elbhang hinab zu befragen.

Der etwas längere Weg durch das Grün spuckte uns an der Elbe aus und abseits des Trubels – hier schlief Hamburg noch bevor gegen 15 Uhr die erste Durchfahrt der Profis stattfinden sollte – konnten wir der Elbe folgend zum Abzweig gen Waseberg rollen, schliesslich wollten wir an den Cyclassics teilnehmen, nicht ohne dem Waseberg eine Kurzvisite abzustatten. Links weg ging es mit leichtem Anstieg wieder in Richtung Grün und die ersten Straßen-Hinweisschilder ließen schon erahnen, was uns erwartete – 15% Steigung!

 

Am Grün angekommen macht dann der Straßenverlauf den rechts Knick zum Waseberg und die Steigung breitete sich in aller Pracht vor uns aus. Hier sollten später 1000de von Zuschauer den selektiven Steigungsabschnitt säumen – bisher waren hier nur 4 Helfer, die Werbebanderolen befestigten und den Zielstrich aufgemalt hatten. Den Anstieg vor uns, mobilisierten wir erneut unsere Kräfte um diesmal mit ausgereizter Schaltkapazität die wirkliche Bergwertung der Cyclassics zu erklimmen – die Profis machen hier eine 12 km Schleife und überqueren die Ziellinie der Bergwertung 5x an diesem Tag – wir sollten heute aber die Ersten sein, die die Ziellinie überquerten, nicht ohne Anfeuerungsrufe der staunenden Helfer am Streckenrand!

Nach links noch eine kleine Steigung hinauf – die Profis fahren geradeaus weiter die Elbe entlang – fanden wir uns kurz darauf an der eigentlichen Strecke wieder, den freundlichen Hundebesitzer nett grüßend und mit Dank für die gute Navigierung, warfen wir uns wieder auf der Strecke die Elbchausee in Richtung Altonaer Standesamt, Reeperbahn und St. Pauli entgegen.

In schnellem Tempo an den Teilnehmern vorbei konnten wir eine rasende Aufholjagd einleiten – die Spitzengruppe auch bei den Profis war hier nicht wirklich einzuholen, da es hier mit vollem Tempo Richtung Innenstadt geht.

Auf der Mönckebergstraße hatten wir noch einige Teilnehmer nieder zu kämpfen und in Zielpose überquerten wir freudig den Zielstrich – etwas sprachlos, dass es schon gegen 10 Uhr vorbei sein sollte, mit unserem Ausflug in Hamburg.

 

Nach Regeneration in der Skoda-Lounge – danke an Oliver für die spontane Einladung vom Freitag in Düsseldorf – und den einen oder anderen Prominenten Teilnehmern gesichtet zu haben, entschieden wir uns dafür den Rückweg Elbstrom aufwärts mit den Rädern zurückzulegen und die S-Bahn zu meiden. Hier konnten wir uns nochmal etwas austoben und mit viel Spaß und natürlich dem obligatorischen Wind, den wir bisher eher vermisst hatten, ging es zur weiteren Regeneration in unser Wochenenddomizil.

Eine schöne Veranstaltung -trotz oder weil auch mit so vielen Teilnehmern nicht der sportliche Spaß auf der Strecke geblieben ist, sondern eine gut organisierte „Runde Sache“ war. Es wird nicht unsere letzte Teilnahme sein – die Klassiker-Kategorie haben wir schon für das nächste Jahr verabredet!

 

Rad am Ring 2016 – geschafft

Es war ein aufregendes Wochenende mit viel Aktion, besserem Wetter als die letzten Male, aber doch wieder den üblichen Wetterkapriolen, wofür die Eifel so bekannt ist.

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Dieses Jahr war die Teamleitung schon sehr früh vor Ort – sogar so früh, dass noch kein Einlass durch den Hatzenbachtunnel möglich war. Also haben wir Position bezogen und gewartet, wie alle anderen auch. Fast, denn wir lieben die Spezies, die sich immer wieder vordrängeln müssen, auch wenn es nur ein Auto ist und mit Ihrer süddeutschen Gelassenheit im Trombosestrumpf – denn Sie sind so weit gereist – ihr Auto so abstellen, dass andere erstmal blockiert werden – doucement!

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Der Schlüsseldienst vom Hatzenbach hatte auch noch etwas Verspätung und so haben wir schon die Meldungen aus der EXPO bekommen, wo wir denn bleiben.

Erste Aktion war natürlich die Banner des „Race am Rhein“ aufzuhängen, um schon bei der Einfahrt die Teilnehmer auf diese Radveranstaltung im September in Düsseldorf hinzuweisen.

imageUnsere Nachbarn vom letzten Jahr waren auch schon wieder da und mit vereinten Kräften wurden hier in einem beachtlichen Tempo zwei Großzelte aufgebaut, für Versorgung und Unterkunft.

Für uns war ein Partyzelt angedacht, ein Zelt für zwei Personen und mehrere Fahrzeuge. Doch die liesen noch auf sich warten. Also erstmal über den Expo-Bereich stöbern und gleich schon bei den Ausstellern für das Race am Rhein werben. Bei Campagnolo habe ich dann auch schon ein paar Flyer positionieren können – dafür nochmal vielen Dank.

 

Die Zwischenmeldungen kamen und das mit dem Grill sollte noch etwas dauern, doch zum Glück trafen die ersten aus Düsseldorf ein – Kimi aus der Heyestrasse hatten noch ein MTB startklar gemacht – wie immer perfekt aufgebaut und einwandfrei auf die Veranstaltung präperiert.

Dann nochmal über die Expo und mal schauen, was es da auch käuflich zu erwerben gab. Das Zeitfahren startete auch gleich von der Bühne – mit Tria-Fahrer Kienzle als einen der prominenten Starter. Marcel Wüst trieb sich auch in der Expo bei den Ständen rum – kurzes Schwätzchen inklusive.

Dann war der Grill endlich eingetroffen und mit ihm die Hamburger Jungs. Großes Hallo (Moin) und der Abend konnte auschillen.

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Unsere letzten Fahrer meldeten jedoch, daß sie erst am Morgen kommen werden – kurzes Zeitfenster bis 8:15 Uhr am Hatzenbachtunnel, ob das klappt?

Bis auf die halbe Stunde Platzregen verlief dann auch die Nacht ruhig (zum Glück war das Partyzelt schon aufgebaut, lies kein Regen durch und ich konnte darunter Platz finden).

Das Fahrzeug mit Bierzeltgarnitur etc. war leider nicht bis 8:15 Uhr da und so müssten wir auch das Frühstück auf der Ladefläche einnehmen. Um 12 Uhr sollte es noch eine kurze Einfahrt am Hotel Lindner auf das Plateau geben – die anderen Plätze sind seit heute morgen bis Sonntag Nachmittag nicht mehr anfahrbar. Die Vorbereitungen waren im vollen Gang und die Reihenfolge der Starter wurde festgelegt. Hoffentlich hält unser 4. Rennradfahrer durch – Knieprobleme hatten in den letzten Wochen auch seine Vorbereitung eingeschränkt!

Das MTB Team hatte dieses Jahr unseren Rookie zur Verstärkung – David machte sich ganz prima und war Samstag wie Sonntag auch für die anderen Teammitglieder eine gute Motivation – wo der die Power hernahm, kann ich nicht sagen, es war wohl die pure Begeisterung!

12 Uhr: Das Rennen startet und gleichzeitig auch unser letztes Fahrzeug zu unseren Parzellen. Jetzt können wir uns einrichten und auf den Einsatz warten.

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Die ersten Runden laufen gut – das Knie macht mit und wir grooven uns ein – die ersten Wechsel sind ohne Hektik über die Bühne gegangen. Verpflegen, ausruhen, Klamotten wechseln dieser Rhythmus bestimmt die nächsten 24 Stunden.

Aber was wäre ein Rennen nicht ohne Experimente und Materialtests. Daher sind wir dieses Jahr mit einem Crosser auf der MTB Strecke unterwegs. Der Streckenverlauf ist bestens geeignet – eine schnelle Abfahrt im Gelände an der Nürburg, ein Singletrail im Wald, den die meisten zu Fuß schneller zurücklegen als auf dem Rad und die Steigungen, Schotterteilstücke und die Rennstrecke sind ideal für das Victoire Cycles Versus, das wir seit letztem Jahr in unserem Portofolio bei AD sign bikes haben.

Die 30 mm CHallenge Strada Bianca Reifen, die wir sonst auf jedem alltäglichen Untergrund fahren, von Gravel bis Straße, mussten den 35 mm Crossreifen von Conti weichen. Hinten wenig Druck für besseren Grip und vorne die groberen Stollen für die bessere Führung in den Kurven und auf losem Untergrund. Die Schuhe wurden natürlich auch noch aufgepimpt – je 2 Stollen an der Spitze sorgen für mehr Traktion in den Trage- und Laufpassagen im Gelände.

Die ersten Runden waren zur Erkundung der Strecke gedacht – die Übersetzung (wir haben auf 11-32 gewechselt) mit einem ROTOR Q Single Kettenblatt als 42er wurde als ausreichend eingestuft, im Gelände wie auch auf der Rennstrecke konnte gut durchgezogen werden – danke auch an die nette Rennradfahrerin, die uns Windschatten bis zu Ihrem Wechsel in der Grandprixstrecke gegeben hat 😉

Mit dem Crosser auf der Strecke vertraut gemacht, konnte jetzt auch richtig gut an den Rundenzeiten gearbeitet werden – LÄUFT

 

 

Hektisch wird es erstmal wieder zum Beginn der Nacht. Wer fährt die ersten Runden mit Licht und wie geht es im Gelände mit dem Licht und dem Crosser?

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Die THW leuchtet die kniffligen Passagen im Gelände gut aus und mit Kerzen wird der übrige Streckenverlauf geschmückt – zum gröhnenden Abschluß des Tages gab es noch einen herrlichen Sonnenuntergang hinter der Nürburg – die Zuschauer hatten da keine Augen für die Teilnehmer, verständlicherweise.

Hektik kommt natürlich in der Nacht immer auf, wenn die Wechsel „verschlafen“ werden oder wenn bei der Beleuchtung was nicht so nach Plan läuft. Doch es gibt immer Lösungen und schnell geht es weiter im gewohnten Rhythmus. Die Nacht ist ruhiger und so ist das Fahren auch eine ganz eigene Sache im wörtlichen Sinn. Du bist draußen auf der Strecke in der Dunkelheit und konzentrierst dich auf den Lichtkegel vor dir. Der Streckenverlauf ist schon längst in dich übergegangen und du fährst wie auf Schienen. Auf die Ziellinie eingebogen und die Grand Prix Strecke durchziehen ist mit den Lichtern, Diskokugeln, Gerüchen wieder eine ganz andere Welt, die dich zurück zu deinem Team bringt. Dann wieder das Ritual: kurze Reinigung, neue Klamotten angezogen und in den Schlafsack bis zum nächsten Einsatz.

Wenn die Sonne wieder auf der Start/Zielgeraden sich ankündigt, geht es auf die wohl schönste Runde der 24 Stunden. Hier oben schon den anbrechenden Tag vor Augen, geht es in Richtung Osten, die dunklere Seite der Strecke. Der Morgennebel sitzt noch in den Tälern und langsam wird es auch hier möglich ohne Licht zu fahren. Auf der hohen Acht angekommen ist der nahende Tag schon greifbar. Die ersten Sonnenstrahlen treffen dich auf der Öttinger Höhe und auf den Start-/Zielbereich biegst du im Sonnenlicht ein.

JA! Die Nacht ist überstanden. Jetzt noch für die verbleibenden 5 Stunden die Kräfte mobilisieren, Motivation durch die anderen Teammitglieder empfangen und mit dem Ziel vor Augen weiter alles geben.

 

 

Das Ritual nach 24 Stunden: treffen an der Zielgeraden zur gemeinsamen Durchfahrt

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Überglücklich auf der Zielgerade nach 24 Stunden wird die Fahrt zu viert gemeinsam genoßen –

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Team AD sing bikes MTB im Ziel – das haben wir uns verdient.

Die Rennradler kommen auch ins Ziel und das Knie hat gehalten – das macht Mut für nächstes Jahr!

 

Rad am Ring 2016

Das Team A D sign bikes ist dieses Jahr natürlich wieder bei den 24-Stunden Rad am Ring am Start.

Zwei 4er Mannschaften stehen am Start – ein MTB Team mit bewährten Starter(inne)n, einer früheren MTB Bundesliga Fahrerin und dieses Jahr auch wieder mit australischer Beteiligung.

Das Rennradteam setzt sich wieder aus drei bzw. vier Nordlichtern zusammen. Das vierte Nordlicht ist eigentlich aus Düsseldorf, gibt derzeit mit Trainingsstandort Hamburg dort ein Gastspiel.

Wir freuen uns auch besonders, dass wir dieses Jahr mit „Race am Rhein“ eine Herzenssache hier bei Rad am Ring den Beteiligten präsentieren können. Der Grand Départ liegt uns sehr am Herzen, besonders in 2017 in unserer Heimatstadt Düsseldorf. Das Rennen im September wird eine willkommene Generalprobe auch für die ambitionierten Radfans, jenseits der Amateur- und Profiklasse.

Mit Sicherheit ein radsportliches Highlight in diesem Herbst und für uns ein willkommener Saisonabschluss einer Tour geprägten Saison 2016, die noch mehr Lust auf eine Tour Saison 2017 macht.

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Doch erst einmal steht die Bewährungsprobe 24-hours Rad am Ring auf dem Programm mit dem respekteinflössenden Aufstieg zur Hohen Acht. In unserer Parzelle am Eingang zum Expo-Gelände auf dem Plateau hinter der Boxengasse, haben wir uns schon eingelebt und die Vorzüge der Schlüsselposition an der Verbindung zwischen Rennrad- und MTB-Kurs zu schätzen gelernt.

go for it
4er Rennrad
Foto 27.07.15 Strecke-Parzelle
Blick zur Expo

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch ohne Boxenüberdachung, dafür mit Partyzelt und Grill, werden wir es uns wieder schön gemütlich machen. Die Werkstatt haben wir natürlich auch wieder dabei, da auch mal mehr zu schrauben ist, als nur ein loser Flaschenhalter.

Foto 25.07.15 bb-change

Einen besonderen Einsatz wird das Victoire Versus erfahren – sowohl auf dem Rennparcour, wie auch auf der MTB-Strecke als Crosser – Reifenwechsel inklusive!

Victoire Versus
Victoire Versus aus Clermont Ferrand

Interessant sind dieses Jahr auch die vielen Disziplinen und Side-Events auf und um die Strecke, wie E-Bike Enduro Race mit Nicolai Beteiligung von Nicolai-BikeBauer Team Fahrer Kevin „Kiwi“ Dewinski.

Wir werden demnächst mehr berichten auch über die Tage 2 & 3 bei der Tour!

stay tuned

Tour de France is everywhere – day#1

What an exciting travel to the Tour de France Grand Départ La Manche at the Normandie.

We have been there for several days, looking for the big event of the Tour de France Grand Départ taking place for three stages in the beautiful landscape of La Manche, a part of the Normandie.

TdF 2016 start at the mount saint michel
TdF 2016 start at the mount saint michel

We were happy to meet some good friends for riding our bikes together on some special roads, watching each day the Tour de France live and the finish with friends and in a bar at the beachside.

So let us start from the beginning. A roadtrip to the Normandie means 8 hours to travel by car, driving alongside such places like Liége, Valenciennes where Paris-Roubaix takes place and over the ponts from Le Havre.

Our place where we stayed for the last couble of years is in the heart of the western coastline near Coutances, one of the major cities and a drive trough of the Tour de France on day 2. In the middle of green not to go golfing but for horses and cows and of course for riding your bike on roads less travelled. So we stopped at Saint-Lô where the Etape takes off on day 2 to get our food for the next days, only to have a need for the nearby baker to get daily croissants and baguettes.

First thing we did, when we arrived friday eve, was to get the bikes unpacked and ride down to the beach. Crossing the first time a lane of the course of the TdF was very exciting. Allover the place where bikes hanging in the trees, roadlamps or roadsigns. The symboliced bikers in the leader jerseys showing up in every roundpoint (streetcircel as you find here in France every K to organize the traffic).

circleart
circleart

It was still the EURO2016, but here it was the Grand Départ taking place and soccer was only the second sportive event these days!

So we went to the bar, where we have been last year for the last wine and beer or Cidré. A beer with the view on the oceanside and the sun not going down for the next hour – in july the days are long here in the west. We hadded home not without making an appointment for the next day to come here for the finish of the first Etapé starting at the Mount St. Michel and ending at Utah beach.

view from the beach
view from the beach

Morning light woke us up early and the ride to the bakery was like the evening before with everywhere signs of the Grand Départ. The road devices were allready placed and we made a loop from the bakery to the place, were we wanted to go, to see the howl spectacular event of the TdF today. A typically short summershower let us wait outside the bakery under the summerroof and the first croissant were gone.

So next we headed to the place where we will await the Peloton to get an idea what we have to expect later when the karawane goes by followed 1+ hour later by the riders. At 10 o´clock it was already crowded with people preparing their tables, chairs and summerumbrellas, wine and food unpacked.

before the start
before the start

Everyone seems to be busy to be ready, when all starts to happen for the first time this year, in front of their eyes. We crossed the course, rode up the hill and into the next valley to take our breakfast in the garden at our side.

Studying the timeshedule, we planed to leave for the course half an hour earlier then the Karawane to get a good spot and to be prepared for the riders. With a good view along the valley of the Sienne river, we could early see the Karawane rolling on the course to come nearer. Trucks with huge build ups on the platform or even the whole car was covered by the merchandising of the brands. Tour vans driving by and selling some shirts, bidons and caps of the motives of the leaderjerseys. Merchandising was thrown to the crowd and the people grapping for it.

the Karawane
the Karawane
the yellow jersey
the yellow jersey
Mickey in the Karawane
Mickey in the Karawane
orange Karawane
orange Karawane
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green jersey
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truck as chicken

We headed back to our side to get the bigger camera ready for the Peloton. An hour + later we were ready to await the first riders and waited, waited – people were meeting, eating, drinking, playing ball nearby and being very relaxed in the sun. The valley was changing it´s situation with the flood starts coming in. Some aeroplanes crossing the valley – looks like it is the tricolore group from earlier at the start at Mount-St. Michel heading to there aeroport in Cherbourg, getting fueled and then leave again for the ceremonie at Utah beach later the evening.

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Next thing up in the sky were about 4 or five helicopters circeling the valley. The motos of the police came their way, teamcars drove by and it was getting realy busy.

first cars of the Peleton
first cars of the Peleton
more cars of the peleton
more cars of the peleton

The helis came nearer and there were the first riders coming up the valley, the red car from Prudhomme ahead of it all. One rider of Bora-Argon18 was in the leading group – you can see the new sponsor of the Grand Départ Düsseldorf 2017 with the german and french flag beside. The next days they will be in the leading groups to show up and warrant the wildcard they have been offered from the TdF.

Bora-Argon18 rider in the front group #TdFDus2017 #GrandDepartDus
Bora-Argon18 rider in the front group #TdFDus2017 #GrandDepartDus
helis in the sky
helis in the sky

And the long they came the fast they were gone up the street taking their way at the coastline and then riding up east through some wooded area to go up to Utah beach were the liberation of France and Europe starts against the german nationalists.

All waiting for the huge Peloton of nearly 200 riders. Amazing to see the whole street full of the team riders leading their captains safe up the street. It was a good place to see them lined up and rolling up the course in this massive group of a colorful Peloton.

the Peloton
the Peloton coming up the road
the Peloton on the first stage of the #TdF2016
the Peloton on the first stage of the #TdF2016
first riders leading the Peloton
first riders leading the Peloton
Giant-Alpecin in the new white jersey
Giant-Alpecin in the new white jerseys with Dege smiling along, Gerraint Thomas Team Sky only to mention some

The people were standing and looking up the street were the Peloton has disappeared talking about the riders they have seen and how exciting it is to have the Grand Départ in this area of France – the Normandie, La Manche.

the place Contador crashed so bad
the place Contador crashed so bad

Unfortunatly it was a bad day#1 for Alberto Contador, not fare away after leaving Créances on a wide street to go right to Lessay. Going fast over an obstacle, he crashed hard and had to be ambulanced by Florence out of the medical car. It was there were his misfurtune starts and soon he will abonden the Tour de France, leaving Team Tinkoff without a leader but not without a win or a jersey. But enough said for day#1 and as an outlook for day#2 and more to come.